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Lieberknecht: Religionsunterricht gehört zu den Früchten der Wende

Erfurt (ddp-lth). Der Religionsunterricht gehört nach Ansicht von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) zu den Früchten der friedlichen Revolution. Mit der Wiedereinführung des Religionsunterrichts sei mit dem Machtanspruch der SED tatsächlich gebrochen worden, sagte Lieberknecht am Wochenende auf einer Tagung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Thüringen in Erfurt. Diesen Artikel weiter lesen

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Lieberknecht, die zugleich stellvertretende Bundesvorsitzende des EAK ist, erklärte, Religionsunterricht sei ein elementarer Dienst am Leben junger Menschen. Denn Religionen versuchten, Antworten auf die zentralen Fragen und Probleme der Menschen zu geben. Wie kein anderes Schulfach frage der Religionsunterricht auf der Grundlage reflektierter Tradition nach dem Ganzen und nach dem Sinn des menschlichen Lebens und der Welt. Junge Menschen kämen dabei mit einer Dimension unseres Daseins in Berührung, die enormen Einfluss auf unsere Kultur habe und auf jeden Einzelnen haben könne.

Nach Angaben des Kultusministeriums (schulstatistik-thueringen.de) belegen in diesem Schuljahr 59 505 von 171 590 Schülern an allgemeinbildenden Schulen im Freistaat das Fach Religion. Das sind 35,7 Prozent. Insgesamt 47 405 Schüler besuchen den evangelischen und 12 087 den katholischen Religionsunterricht sowie 13 Schüler das Fach jüdische Religionslehre.

An der Tagung nahmen rund 60 Vertreter aus Politik, Kirche und Schule teil diskutierten über Anspruch und Leistung des Religionsunterrichts in den neuen Ländern.

(ddp)

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