Stuttgart (ddp-bwb). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt das Nein des designierten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) zu Einschnitten in der Bildung. «Wer jetzt Einsparungen in Schulen und Kitas macht, wird in wenigen Jahren viel höhere Zahlungen leisten müssen als durch die Aufnahme neuer Kredite», sagte GEW-Landeschefin Doro Moritz am Sonntag in Stuttgart und betonte: «Wir brauchen gerade in der Finanzkrise die Qualitätsoffensive Bildung mit weiterer Senkung des Klassenteilers und den Ausbau individueller Förderung.» Denn sonst werde Baden-Württemberg in wenigen Jahren der qualifizierte Nachwuchs fehlen. Diesen Artikel weiter lesen
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Mappus hatte erst Ende der Woche bekräftigt, trotz des nötigen Sparkurses Einschnitte beispielsweise im Bildungsbereich abzulehnen.
Die GEW geht laut Moritz davon aus, dass die Bildungspolitik entscheidend die baden-württembergische Landtagswahl in 16 Monaten bestimmen wird. «Die neue Landesregierung unter Stefan Mappus wird 2010 auf dem Prüfstand stehen», sagte die Landeschefin der Bildungsgewerkschaft und fügte hinzu: «Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer werden genau beobachten, ob Zusagen eingehalten und dringend notwendige Reformen, zum Beispiel auch in der Lehrerausbildung, eingeleitet werden.»
(ddp)




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