Strausberg (ddp-lbg). Der Bundestagsfraktionschef der Linken, Gregor Gysi, hat auf dem Sonderparteitag vergangenen Mittwoch in Strausberg seine Parteikollegen versucht zu beeinflussen. Gysi soll die Delegierten aufgefordert haben, den Koalitionsvertrag zwischen der Brandenburger SPD und der Linken zwar abzunicken, aber den darin vereinbarten Stellenabbau im öffentlichen Dienst zu boykottieren, schreibt «Focus-Online» am Samstag. «Ihr habt ja keine Ahnung, der Oskar schmeißt die Brocken hin, wenn ihr das nicht beschließt!», sagte Gysi dem Bericht zufolge den Delegierten. Diesen Artikel weiter lesen
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Würden Stellen im öffentlichen Dienst abgebaut, seien die Versprechen der Partei im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen unglaubwürdig, soll Gysi argumentiert haben.
Der Koalitionsvertrag wurde in Strausberg nach einer mehrstündigen kontroversen Debatte abgesegnet. Umstritten waren insbesondere das Festhalten an der Braunkohle-Verstromung und der geplante Stellenabbau in der Landesverwaltung. 124 Delegierte votierten für und 15 gegen den Vertrag.
(ddp)




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