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Hamburgs SPD-Chef Scholz: «Wir werden uns jetzt am Riemen reißen»

Hamburg (ddp). Der neue Landeschef der Hamburger SPD, Ex-Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, hat mit Blick auf die schlechten Wahlergebnisse der SPD an die Disziplin der Genossen im Norden appelliert. Im Interview mit NDR Info sagte Scholz am Samstag: «Wir wollen diese Zeit hinter uns lassen. Und das soll jetzt geschehen, indem wir sagen, wir werden uns jetzt am Riemen reißen. Das geht nämlich.» Die SPD in Hamburg hatte bei der Bundestagswahl 27,4 Prozent der Stimmen erhalten. Diesen Artikel weiter lesen

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Scholz sagte, man müsse in der Politik zwar leidensfähig sein, «aber eigentlich nicht, weil man das gerne tut, sondern um dann bessere Situationen zu erreichen.» In Hamburg könne man das «gut schaffen». Die Hamburger SPD habe ein großes Potenzial.

Scholz will sich nach seiner Wahl zum Landeschef der Sozialdemokraten besonders um bezahlbaren Wohnraum in Hamburg und um die Bildungspolitik kümmern. Die Zahl von fast 4000 jungen Leuten, die jedes Jahr von den Schulen entlassen würden, «ohne dass man ihnen gute Chancen im Berufsleben vorhersagen kann», sei bedrückend. Die SPD wolle die Bürger nun davon überzeugen, dass sie zur Lösung dieser Probleme «wieder richtig aufgestellt» sei.

Der ehemalige Bundesarbeitsminister Scholz wurde am Freitagabend mit breiter Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden seiner Partei in Hamburg gewählt. Für den 51-Jährigen stimmten auf einem außerordentlichen Landesparteitag 94 Prozent der Delegierten. Scholz erhielt 251 von 267 abgegebenen Stimmen. Vier Sozialdemokraten enthielten sich.

(ddp)

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