Hamburg (ddp-nrd). Der Hamburger Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt ist ein Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Die Beamten durchsuchten am Donnerstag 17 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und den Niederlanden, wie eine Polizeisprecherin am Freitag in Hamburg mitteilte. Gegen zwei Tatverdächtige im Alter von 34 und 35 Jahren sei inzwischen Haftbefehl erlassen worden. Ferner wurde ein 55-Jähriger vorläufig festgenommen. Ihnen und weiteren Beschuldigten wird der Handel mit insgesamt 60 Kilogramm Marihuana und 3 Kilogramm Kokain vorgeworfen. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Kriminalbeamten ermittelten bereits seit Januar dieses Jahres gegen die deutsch-türkische Tätergruppe. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Türken im Alter von 31 bis 41 Jahren, drei Deutsche im Alter von 30 bis 55 Jahren sowie zwei 37 und 38 Jahre alte Niederländer. Den Ermittlungen zufolge soll einer der Beschuldigten das Rauschgift aus den Niederlanden eingeführt und in Deutschland verkauft haben.
Unterstützt wurde er dabei von den deutschen und türkischen Tatverdächtigen. Sie fungierten als Kuriere zwischen den Niederlanden und Hamburg sowie als Depothalter und organisierten den Verkauf der Drogen in Hamburg sowie im Raum Neumünster und Lübeck. Die beiden Niederländer werden verdächtigt, das Rauschgift an die Hamburger Beschuldigten geliefert zu haben.
Bei den Durchsuchungen stellten die Drogenfahnder in einer Hamburger Wohnung 500 Gramm Marihuana sicher. Bei dem Einsatz in den Niederlanden wurden weitere 2,5 Kilogramm Marihuana und Haschisch, drei scharfe Kurz- beziehungsweise Langwaffen mit 100 Schuss Munition sowie 5000 Tüten Verpackungsmaterial für Rauschgift und professionelle Einschweißmaschinen beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.
(ddp)




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