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Wowereit will Gedächtnis an Mauer wachhalten

Berlin (ddp-bln). Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will die Erinnerung an Mauer und Teilung für nachwachsende Generationen wachhalten. Das neue Portal der Gedenkstätte Bernauer Straße werde die «wachsende Zahl von Besuchern empfangen und sie auf ihren Aufenthalt vorbereiten», sagte Wowereit am Freitag zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November. Diesen Artikel weiter lesen

Wowereit nimmt am Montag neben Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) und dem Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, an der Gedenkfeier in der Bernauer Straße teil. Dort wird dann auch das Besucherzentrum der Gedenkstätte eröffnet. Das für rund 2,5 Millionen Euro neu errichtete Gebäude soll künftig erste Anlaufstätte für Besucher sein. In ihm werden Informationen zur Geschichte und zum zeitgeschichtlichen Kontext der Berliner Mauer vermittelt. Es gibt einen Filmvorführraum, ein kleines Café und einen Buchladen.

Zur Gedenkstätte gehören neben dem neuen Besucherzentrum die Kapelle der Versöhnung, eine Open-Air-Ausstellung, ein Dokumentationszentrum und das Denkmal mit der Inschrift «In Erinnerung an die Teilung der Stadt vom 13. August 1961 bis 9. November 1989 und zum Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft». Für den Abend des 9. November ist auf dem ehemaligen Grenzstreifen in der Bernauer Straße eine Menschenkette geplant.

(ddp)

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