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Obduktionsergebnis bestätigt: Berliner an Schweinegrippe gestorben

Berlin (ddp-bln). Bei einem am Montag in einem Krankenhaus gestorbenen Berliner hat sich der Verdacht von Schweinegrippe als Todesursache bestätigt. Die Obduktion habe ergeben, dass der 40-Jährige der Infektion mit dem Influenzavirus H1N1 erlegen sei, sagte am Freitag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf ddp-Anfrage. Diesen Artikel weiter lesen

Der Patient war nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung, die das Obduktionsergebnis bestätigte, mit einer entzündlichen Lungenerkrankung im Krankenhaus aufgenommen worden. Der Verlauf der Erkrankung sei zunächst nicht ungewöhnlich gewesen. Der Mann sei dann überraschend an Herz-Kreislaufversagen gestorben.

Zudem bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass die Familie des Toten Strafanzeige gegen das Vivantes-Klinikum Am Urban, wo der Mann behandelt wurde, gestellt hat. Laut Medienberichten gehe es um unterlassene Hilfeleistung, weil der Patient zu lange auf eine Behandlung habe warten müssen.

Bislang hat die Senatsgesundheitsverwaltung nach eigenen Angaben mit 216 Arztpraxen Impfverträge abgeschlossen. Weitere 220 seien derzeit in Bearbeitung, sagte eine Sprecherin. Bislang seien 168 000 Impfdosen nach Berlin geliefert worden.

Die ersten 100 Arztpraxen, die die Schutzimpfungen gegen das neuartige H1N1-Virus vornehmen, können ab Montag mit den Impfungen beginnen, wie die Gesundheitsverwaltung mitteilte. In einer Datenbank im Internet (berlin.de/impfen) könnten ab Montag nach Eingabe der Postleitzahl die Adressen der Arztpraxen in Wohnortnähe abgerufen werden. Diese Datenbank wird fortlaufend aktualisiert.

Die Adressen der Impfärzte können auch bei den Gesundheitsämtern telefonisch erfragt werden. Dies ist ebenso über die zentrale Behördennummer 115 möglich. Für die Impfung ist der Verwaltung zufolge eine telefonische Anmeldung in der Praxis unbedingt erforderlich.

Bislang liefen in Berlin die Impfungen gegen die Neue Grippe nur in den Arbeitsmedizinischen Diensten und den Gesundheitsämtern. Dort werden vor allem die Helfer geimpft. Die Impfungen sind für alle Bürger kostenfrei. Eine Überweisung ist nicht notwendig und auch eine Praxisgebühr fällt nicht an.

(ddp)

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