Regensburg (ddp-bay). Mit Hilfe einer meterlangen Nachbildung der Steinernen Brücke in Regensburg wollen die Restauratoren die denkmalgerechte Instandsetzung des UNESCO-Weltkulturerbes bewerkstelligen. «Das Muster dient als Anschauungsobjekt zur Festlegung der gestalterischen und notwendigen Elemente für die Brückenoberfläche», teilte Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann am Freitag mit. Die vollständige Sanierung der Brücke soll 2014 abgeschlossen werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Zunächst muss die vorhandene Brückenoberfläche mit Brüstungen und Belag zurückgebaut und grundlegend erneuert werden. Um das Bauwerk dem Original getreu instand zu setzen, widmet das Planungs- und Baureferat in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde der Auswahl von Material und Konstruktionselementen viel Zeit. Für diesen wichtigen Planungsschritt wurde ein 15 Meter langer Abschnitt der Brücke im Maßstab 1:1 nachgebaut. Grundlage dafür waren die überlieferten Querschnittspläne der Steinernen Brücke aus den Jahren 1863 und 1877.
Mit Hilfe des Musters sollen verschiedene Steinarten aus Granit, deren Farbspiel zum vorhandenen Erscheinungsbild der Natursteinbrücke passt, für die Brüstungen erprobt werden. Auch gut begehbare Plattenbeläge und unterschiedliche Gestaltungsformen für die künftige Brückenbeleuchtung werden getestet.
(ddp)




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