Berlin (ddp-bln). Wegen der anhaltenden Serie von Brandanschlägen auf Autos in Berlin hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) eine «breite Bürgerbewegung gegen den Kiezterror» gefordert. Bisher habe keiner der Brandstifter gefasst werden können, sagte der DPolG-Landeschef Bodo Pfalzgraf am Freitag. «Wir brauchen die Mithilfe der Bürger.» Dazu müsse beispielsweise mit der Bekanntmachung der ausgesetzten Belohnungen offensiver umgegangen werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Pfalzgraf sagte, an der Bürgerbewegung sollten sich neben den Parteien auch Vereine und Akteure in den Kiezen beteiligen. «Die Zeit der Betroffenheitsrituale ist vorbei, jetzt müssen Taten folgen.»
In Berlin wurden in diesem Jahr bereits mehr als 250 Autos bei Brandanschlägen beschädigt. Zu einem Teil der Taten liegen Bekennerschreiben aus der linksautonomen Szene vor. Besonders betroffen von den Anschlägen ist der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Erst am Freitagmorgen wurden bei Brandanschlägen vier Fahrzeuge beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Feuerwehr zunächst zu einem brennenden Firmenfahrzeug in der Pankower Florastraße gerufen. Das Auto wurde durch die Flammen stark beschädigt. Kurze Zeit später brannte ein Pkw auf einem Parkplatz in der Flanaganstraße in Dahlem. Das Feuer verursachte einen leichten Schaden an dem Fahrzeug.
Wenig später alarmierten Passanten die Feuerwehr zu einem brennenden Pkw auf dem Petersburger Platz in Friedrichshain. Durch die Flammen wurde das Fahrzeug schwer und ein davor parkendes Auto leicht beschädigt. Bei den Bränden wurde niemand verletzt. Der polizeiliche Staatsschutz übernahm in allen Fällen die Ermittlungen.
(ddp)




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