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Wirtschaftsflaute lässt Strom- und Gasverbrauch deutlich sinken

Berlin (ddp.djn). Der Strom- und Gasverbrauch in Deutschland ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres wegen der Wirtschaftskrise stark gesunken. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag in Berlin bekanntgab, wurden mit 384 Milliarden Kilowattstunden rund sieben Prozent weniger Strom nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Der Gasabsatz sei im selben Zeitraum ebenfalls um rund sieben Prozent auf 633 Milliarden Kilowattstunden gesunken. Diesen Artikel weiter lesen

Wichtigster Grund für den stärksten Verbrauchsrückgang seit der Wiedervereinigung sei die anhaltend verminderte Industrieproduktion. Nach BDEW-Schätzungen ist der Gas- und Stromabsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres allein in der Industrie um rund 14 Prozent zurückgegangen. Die weniger konjunkturell beeinflussten Verbrauchergruppen Haushalte und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen hätten hingegen insgesamt zur Stabilisierung der Energienachfrage beigetragen.

Am deutlichsten sank die Energienachfrage 2009 den Angaben zufolge bislang im April. So wurden etwa 35 Prozent weniger Gas und knapp 14 Prozent weniger Strom im Vergleich zum Vorjahresmonat an alle Kundengruppen abgesetzt, wie der BDEW berichtete. Dieses starke Minus sei aber auch durch die vergleichsweise deutlich wärmere Witterung sowie die Osterfeiertage beeinflusst worden.

(ddp)

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