Frankfurt/Main (ddp). Die Deutsche Bahn wird nach Angaben des Vorstandes in diesem Jahr trotz der Wirtschaftskrise einen hohen Gewinn verbuchen. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Rüdiger Grube, sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstagausgabe): «Wir sind zuversichtlich, dass das Schlimmste anscheinend hinter uns liegt. Auf jeden Fall schreiben wir deutlich schwarze Zahlen. In Zeiten wie diesen ist das keineswegs selbstverständlich.» Im ersten Halbjahr hatte die Bahn ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 671 Millionen Euro erreicht. Diesen Artikel weiter lesen
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Im kommenden Jahr will Grube das Beschäftigungsbündnis mit den Gewerkschaften verlängern. «Wir sind im Vorstand einig, dass es auch künftig möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll», zitiert ihn das Blatt.
Der Bahnchef forderte Frankreich auf, den Markt für Wettbewerber der Staatsbahn SNCF zu öffnen. «Wir kämpfen für vergleichbare und faire Spielregeln im Wettbewerb», sagte Grube. Die SNCF hatte kürzlich angekündigt, die europäische Liberalisierung zu nutzen und selbst lukrativen Fernverkehr in Deutschland betreiben zu wollen. Grube will die Kooperation mit SNCF auf grenzüberschreitenden Strecken ausbauen. «Zusätzlich erwägen wir, gemeinsam mit der SNCF die Rhein-Rhone-Strecke über Lyon bis nach Marseille zu betreiben.»
(ddp)




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