Berlin (ddp). Der Anstieg der Auftragseingänge in der deutschen Industrie hat sich im September abgeschwächt. Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag in Berlin mitteilte, nahmen die Bestellungen auf Monatssicht preis- und saisonbereinigt um 0,9 Prozent zu. Im Vormonat waren sie um 2,1 Prozent angestiegen. Diesen Artikel weiter lesen
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Ausschlaggebend für die weitere Zunahme der Bestellungen sei das kräftige Wachstum der Auslandsnachfrage um 3,7 Prozent gewesen, erklärte das Ministerium. Die Inlandsaufträge seien demgegenüber um 2,3 Prozent zurückgegangen. Dies sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Autohersteller und -zulieferer nach den Zugewinnen im Frühjahr und Sommer einen Auftragsrückgang von zehn Prozent verzeichnet hätten.
Den deutlichsten Zuwachs an Bestellungen in den Hauptgruppen hätten mit 7,5 Prozent die Konsumgüterproduzenten registriert. Die Hersteller von Investitionsgütern hätten trotz des Minus bei den Kraftwagen 1,2 Prozent mehr Aufträge verbucht. So habe der Maschinenbau ein kräftiges Auftragsplus von 8,3 Prozent verzeichnet. Dagegen habe die Bestelltätigkeit bei den Produzenten von Vorleistungsgütern erstmals seit Februar wieder abgenommen. Im Zweimonatsvergleich (August/September gegenüber Juni/Juli) sei das Ordervolumen um 4,0 Prozent angestiegen.
(ddp)




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