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Grund für Tod von Elch «Knutschi» bleibt ungeklärt

Gießen (ddp-nrd). Die Ursache für den Tod des Elchbullen «Knutschi» bleibt ungeklärt. Abschließende Untersuchungen an der Universität Gießen brachten kein eindeutiges Ergebnis. Es seien mehrere Gründe für den Tod des Tieres denkbar, sagte am Donnerstag Manfred Reinacher vom Institut für Veterinärpathologie. So könne Stress nach der Narkose zu einer Degeneration der Muskelfasern und zum Tod geführt haben. Diesen Artikel weiter lesen

Der Elch war Anfang Oktober tot im hessischen Reinhardswald aufgefunden worden. Zuvor war er wochenlang durch mehrere Bundesländer gewandert. Als sich der Elch der vielbefahrenen Autobahn 7 näherte und ein schwerer Unfall zu befürchten war, schoss ein Tierarzt eine Betäubungsspritze auf den Elch ab. «Knutschi» wurde anschließend im Reinhardswald wieder freigelassen.

Pathologen hätten allerdings nur wenige degenerierte Fasern gefunden, betonte Reinacher. Die Tiermediziner hätten zudem blutige Schwellungen am Gaumen und an den Stimmbändern entdeckt, was zu einer Behinderung der Atmung und damit ebenfalls zum Tod geführt haben könnte. Als dritten möglichen Grund nannte Reinacher eine Virusinfektion.

Keine der drei Erklärungsmöglichkeiten lasse sich aber eindeutig als Todesursache benennen, sagte der Professor. Möglich sei ein Zusammenwirken der drei krankhaften Veränderungen. An der Untersuchung des Kadavers waren auch externe Labors beteiligt.

(ddp)

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