Berlin (ddp-bln). Der Berufsverband der Allgemeinärzte in Berlin und Brandenburg hat zu einer Beteiligung an den Impfungen gegen die Schweinegrippe aufgerufen. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass es nur «extrem selten» Nebenwirkungen gebe, sagte der Vorsitzende des Verbands, Hans-Peter Hoffert, am Donnerstag im RBB-Inforadio. So seien in Schweden bereits über 20 Prozent der Bevölkerung mit dem Impfstoff Pandemrix geimpft worden. Dort habe es auf 20 000 Impfungen nur jeweils eine leichte Nebenwirkung wie Hautrötung oder Schwellung des Armes gegeben. Diesen Artikel weiter lesen
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Nur auf etwa 100.000 Impfungen habe es einen Fall mit schwereren, aber beherrschbaren Problemen gegeben, sagte Hoffert. Er zeigte sich optimistisch, dass unter anderem aufgrund der steigenden Zahl der Krankheitsfälle auch in Deutschland die Bereitschaft von Ärzten und Patienten steigen werde, sich an der Impfaktion zu beteiligen.
In Berlin haben sich seit Mitte Juni mehr als 1000 Menschen mit dem Erreger AH1N1 infiziert. Am Montag starb ein mit dem Virus infizierter 40-Jähriger in einem Krankenhaus. Eine Obduktion soll jetzt klären, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Tod des Patienten und der Influenza-Infektion gibt.
Die Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe haben in Berlin Ende Oktober begonnen. Wegen eines Streits um die Vergütung beteiligt sich bislang aber nur eine unzureichende Zahl von Ärzten an der Aktion.
(ddp)




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