Pulsnitz (ddp-lsc). Im ostsächsischen Pulsnitz werden von Freitag (6. November) bis zum Sonntag (8. November) die acht traditionellen Pfefferküchlereien der Stadt und die Lebkuchenfabrik ihre Spezialitäten präsentieren. Zu dem nach Veranstalterangaben einzigen Pfefferkuchenmarkt Deutschlands werden wie in den vergangenen sechs Jahren Tausende Gäste aus ganz Deutschland erwartet, wie der Innungsobermeister der Pfefferküchler, Lutz Tenne, der Nachrichtenagentur ddp sagte. Diesen Artikel weiter lesen
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Für Sonntag haben die Veranstalter drei zusätzliche Regionalbahnen von und nach Dresden bestellt, für Autofahrer werden ein Sonderparkplatz im autobahnnahen Großröhrsdorf und ein Pendelbusverkehr eingerichtet. Aus Berlin sollen Gäste mit einem Dampfsonderzug anreisen.
Neben den Pfefferkuchenbäckern ist weitere alte sächsische Handwerkskunst zu erleben, darunter Töpferei und Blaudruck.
Pulsnitz ist als Sachsens «Pfefferkuchenstadt» bekannt. Seit 1558 wird das Gebäck dort hergestellt. Lang gelagerter Honig- oder Sirupteig mit orientalischen Gewürzen sind die Grundzutaten der Pulsnitzer Pfefferkuchen. Im Mittelalter wurden diese Gewürze unter dem Begriff «Pfeffer» zusammengefasst, so entstand der Name für die Leckereien, obwohl Pfeffer gar nicht zu den Zutaten gehört.
Früher zählten die Pulsnitzer Küchler zu den sächsisch-königlichen Hoflieferanten, auch das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau schätzte Pulsnitzer Pfefferkuchen. In der DDR wehrten sich die Pfefferküchler erfolgreich gegen die Gründung einer Produktionsgenossenschaft. Pulsnitzer Pfefferkuchen werden ganzjährig verkauft.
(ddp)




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