Hamburg (ddp). Der Investor des vom Abriss bedrohten Hamburger Gängeviertels ist offenbar zu einem Ausstieg aus dem Kaufvertrag bereit. Das niederländische Unternehmen Hanzevast fordere vom Hamburger Senat dafür allerdings eine Entschädigung von knapp vier Millionen Euro, wie der Radiosender NDR 90,3 mitteilte. Zudem verhandle die Stadt mit einem neuen Investor, der auch die Interessen der Künstler berücksichtigen solle. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Künstlerinitiative «Komm in die Gänge», die sich für den Erhalt der historischen Gebäude und für die Interessen der Künstler in dem Quartier einsetzt, sprach sich gegen einen Vertrag mit einem anderen Investor aus. Es werde keine Lösung mit einem Dritten geben, sagte Initiativensprecherin Christine Ebeling dem «Hamburger Abendblatt» (Donnerstagausgabe). «Wir wollen die Ersten sein», betonte sie.
In der Hamburger Bürgerschaft war die Diskussion um die Zukunft des historischen Areals am Mittwoch fortgeführt worden. Die Künstler, die das Gängeviertel seit August besetzt halten, befürchten den Abriss der historischen Bausubstanz. Sie hatten jüngst ein eigenes Entwicklungskonzept für das Areal vorgestellt, das Wohnraum und Wohnateliers für das 7000 Quadratmeter große Quartier vorsieht.
(ddp)




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