Berlin (ddp). Bund, Länder und Gemeinden nehmen in diesem Jahr voraussichtlich drei Milliarden Euro weniger Steuern ein als bislang erwartet. Wie aus den am Donnerstag vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Zahlen des Arbeitskreises Steuerschätzung hervorgeht, wird der Gesamtstaat in diesem Jahr insgesamt 524,1 Milliarden Euro einnehmen. Für 2010 rechnen die Steuerschätzer mit 511,1 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Diesen Artikel weiter lesen
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Dem Bund fallen in diesem Jahr im Vergleich zu bisherigen Erwartungen 1,5 Milliarden Euro mehr Steuern zu, während Länder und Gemeinden mit zwei Milliarden Euro beziehungsweise eine Milliarde Euro weniger rechnen müssen. Grund ist, dass der Bund voraussichtlich deutlich weniger Steuern an die Europäische Union abführen muss.
2010 stehen dem leichten Zuwachs beim Bund von einer Milliarde Euro, 1,1 Milliarden Euro Mindereinnahmen bei den Gemeinden gegenüber. Bei den Ländern wird mit konstant bleibenden Einnahmen gerechnet.
Der Arbeitskreis Steuerschätzung tagte seit Dienstag in Hamburg. Dem Gremium gehören Experten von Bund, Ländern und Gemeinden, der Wirtschaftsweisen, der Wirtschaftsforschungsinstitute sowie von Bundesbank und Statistischem Bundesamt an.
(ddp)




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