Duisburg (ddp-nrw). Mit dem Forschungsprojekt InCar will der ThyssenKrupp-Konzern Innovationen für die Automobilbranche an den Markt bringen. Wie ThyssenKrupp Steel Europe AG am Donnerstag in Duisburg mitteilte, haben ihre Ingenieure in dem konzernübergreifenden Projekt 35 Innovationen für den Automobilbau entwickelt. Die Erfindungen sollen Karosserie, Antrieb und Fahrwerk der Automobile verbessern. Diesen Artikel weiter lesen
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Den Angaben zufolge hat bislang noch kein Automobilzulieferer ein derart umfangreiches Paket herstellerunabhängig entwickelter Innovationen vorgelegt. Die ersten InCar-Bauteile werden bereits in den Werken der Automobilhersteller für die Serieneinführung erprobt, wie es hieß. Zugleich seien die Innovationen so abgesichert, dass sie mit geringem Aufwand in die Serienfertigung übernommen werden könnten.
Nach Angaben von Vorstandsmitglied Ulrich Jaroni bleibt die Automobilindustrie trotz der schwierigen Lage in der Branche ein «bedeutender Markt». So rangiere ThyssenKrupp unter den weltweit größten Zulieferern auf der zwölften Position. Im Geschäftsjahr 2007/08 betrug der Anteil des Automobilumsatzes etwa 20 Prozent vom Gesamtumsatz des Konzerns in Höhe von rund 53 Milliarden Euro.
Die Innovationen umfassen unter anderem ein Sportfahrwerk zum Einschalten oder eine stufenverstellbare Ventilhubsteuerung, die den Kraftstoffverbrauch senken soll. «InCar kommt genau zur rechten Zeit», sagte Jaroni mit Blick auf den beim Automobilbau immer wichtiger gewordenen Umweltaspekt.
So biete InCar für den Klimaschutz Neuerungen, mit denen sich insgesamt mehr als 17 Gramm Kohlendioxid pro gefahrenen Kilometer sparen lassen. Fasse man Produktion und Nutzungsphase zusammen, sparten die ökologisch besten InCar-Lösungen zusammen rund 5500 Kilogramm CO2 pro Fahrzeug im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik.
(ddp)



