Kassel (ddp-hes). Für das hessisch-thüringische Kalirevier liegt ein Konzept zum Grundwasser- und Gewässerschutz vor. Ziel sei die Halbierung des jährlichen Salzwasseraufkommens aus der Kaliproduktion bis zum Jahr 2015, teilte das Unternehmen K+S am Mittwoch in Kassel mit. Gleichzeitig könnten auch «biologisch besonders relevante» Größen wie beispielsweise der Chloridgrenzwert um rund ein Drittel gesenkt werden. Diesen Artikel weiter lesen
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Den Umweltministerien in Hessen und Thüringen wurden Unternehmensangaben zufolge das Konzept vorgelegt. Bis 2015 beabsichtige der Kasseler Düngemittelhersteller, für dessen Umsetzung bis zu 360 Millionen Euro zu investieren. Auch in der Zeit danach wolle das Unternehmen die Salzabwassermenge weiter reduzieren. Schwerpunkte sollen dabei künftig unter anderem die «Aufarbeitung und Behandlung von Produktionsrückständen» sein, hieß es.
Anfang dieses Jahres hatte K+S mit den Landesregierungen von Hessen und Thüringen Sanierungsmaßnahmen für das Abbaugebiet zum Schutz der Werra vereinbart.
(ddp)




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