Mainz (ddp-rps). Die Chefdirigentin und Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, Catherine Rückwardt, lässt ihren Vertrag nach 2011 nicht mehr verlängern. Nach zehn Jahren dränge es sie, sich neuen Herausforderungen zu stellen, teilte Rückwardt am Mittwoch in Mainz mit. Diesen Artikel weiter lesen
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Das rheinland-pfälzische Kulturministerium reagierte mit Bedauern, äußerte aber Verständnis für die Entscheidung der 49-Jährigen. «Catherine Rückwardt hat Philharmonische Staatsorchester Mainz künstlerisch deutlich vorangebracht. Mit ihrem Temperament, Gespür und einem bewundernswerten Einsatz hat sie zu eindrucksvollen Konzerterlebnissen und Musiktheateraufführungen beigetragen», sagte Kulturministerin Doris Ahnen (SPD). Vor allem für ihr Engagement bei der Vermittlung klassischer und moderner Musik an Kinder und Jugendliche habe sich Rückwardt viele Sympathien erworben. Dass sie sich nun neue Aufgaben suchen wolle, sei nachvollziehbar, sagte Ahnen.
Der Orchestervorstand des Staatsorchesters erklärte, Rückwardt habe «das Orchester in den schwierigen Zeiten der Orechsterstrukturreform mit großem Geschick und Erfolg» geleitet und dabei «viele eigene Akzente» gesetzt. man wünsche sich für die verbleibende gemeinsame Zeit eine «Fortführung und Abrundung der gemeinsamen erfolgreichen Zusammenarbeit.»
Rückwardt wurde 1960 als Tochter einer Opernsängerin und eines Kapellmeisters in Los Angeles geboren. In den 60er Jahren kam sie mit ihren Eltern nach Deutschland und studierte Violine und Klavier in Hamburg und Lübeck, fand aber kurz darauf zum Dirigieren. 1997 wurde sie an der Oper Frankfurt als erste Frau 1. Kapellmeisterin an einem großen deutschen Opernhaus. Seit 2001 leitet sie das Philharmonisches Staatsorchester Mainz.
(ddp)




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