Köln (ddp). Moderator Johannes B. Kerner erhält nach der schwachen Premiere seiner neuen Sat.1-Sendung Unterstützung von RTL-Moderator Günther Jauch. Er habe nur Teile sehen können und halte ein Urteil nach der ersten Sendung für absolut verfrüht, sagte Jauch dem Medienmagazin «DWDL.de». Premieren im Fernsehen würden von der Kritik im Übrigen «fast immer verhauen». Was über die erste «Stern TV»-Sendung 1990 geschrieben wurde, sei zum Beispiel «unterirdisch» gewesen. «Unser Problem damals war: Die Sendung war anfangs wirklich so schlecht», räumte Jauch ein. Alle forderten, TV-Formaten Zeit zu geben. Das sei auch richtig. Das Magazin «Kerner» war am Montagabend bei Sat.1 gestartet und hatte nur schwache Quoten und durchwachsene Kritiken bekommen. Diesen Artikel weiter lesen
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Ein Duell mit Kerner gibt es seiner Ansicht nach nicht. «Denn wir senden nicht tag- und zeitgleich gegeneinander», sagte Jauch. Zu möglichen Ähnlichkeiten von Kerners Sendung mit «Stern TV» sagte er, es gebe keinen Alleinvertretungsanspruch für die Idee eines Magazins mit Filmen und Gesprächen. «Wir profitieren da vielleicht von der Gnade der frühen Geburt», fügte er hinzu. Die Quizshow «Wer wird Millionär?» könne man auch nicht mit dem Hinweis schützen, «dass bitte kein anderer im Fernsehen Fragen stellen und für deren richtige Beantwortung Geld bezahlen soll». Und gegen Konkurrenz und Wettbewerb sei grundsätzlich nichts zu sagen.
(ddp)




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