Dresden (ddp-lsc). 28 Dirigenten setzen sich für den Neubau eines Dresdner Konzerthauses ein. Wie die Sächsische Staatskapelle Dresden am Mittwoch mitteilte, wird das Vorhaben außer von ihrem Generalmusikdirektor Fabio Luisi und ihrem künftigen Chefdirigenten Christian Thielemann etwa auch von Sir Colin Davis, Kent Nagano, Herbert Blomstedt und Daniel Barenboim befürwortet. Diesen Artikel weiter lesen
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Schon Richard Wagner als Kapellmeister der damaligen Hofkapelle habe darauf hingewiesen, dass ein adäquater Konzertsaal in Dresden fehle, und nach wie vor mangele es «an einem erstklassigen Konzertsaal, um sich dauerhaft mit international bedeutenden Musikmetropolen wie Berlin, Wien, Amsterdam, St. Petersburg, New York und Tokio vergleichen zu können», heißt es in dem gemeinsam unterzeichneten Appell.
Abgelehnt wird darin auch die bislang vorgesehene Unterbringung der Staatskapelle im Dresdner Kulturpalast. «Viele Beispiele haben in der Vergangenheit gezeigt, dass der Umbau eines Multifunktionssaals in der Regel nicht die gleichen Ergebnisse erzielen kann wie ein vollständiger Neubau», heißt es. Vermisst werden zudem in den aktuellen Kulturpalast-Planungen Probensaal und Kammermusiksaal.
Der Dresdner Stadtrat hatte im Juli 2008 den Umbau des Kulturpalastes mit der Verkleinerung des bisherigen Mehrzwecksaals beschlossen. Die Staatskapelle, die ihre Konzerte seit Jahren in der Semperoper spielt, befürwortet indes ein neues Konzerthaus.
(ddp)




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