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Grüne schieben Merkel Verantwortung für geplatzten Opel-Deal zu

Berlin (ddp). Die Grünen machen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür verantwortlich, dass der Verkauf von Opel durch General Motors an Magna geplatzt ist. «Sie posierte lieber öffentlich als Opel-Retterin und legte sich einseitig auf Magna fest. Für 1,5 Milliarden Euro Staatshilfe hätte sich die Regierung ein Vetorecht sichern müssen. Stattdessen lässt sie sich seit Monaten von GM an der Nase herumführen», kritisierte die Grünen-Finanzexpertin Christine Scheel am Mittwoch in Berlin. Diesen Artikel weiter lesen

Die Beschäftigten bei Opel bräuchten sofort eine Perspektive, das vorliegende GM-Konzept sei aber nicht tragfähig. Die Bundesregierung dürfe für dieses Konzept keine Staatshilfen gewähren. Staatsgeld dürfe nur in ein tragfähiges Restrukturierungskonzept fließen. Opel müsse auf Zukunftsfeldern wie der Elektromobilität positioniert werden, damit die deutschen Opel-Standorte, Arbeitsplätze und Know-how langfristig eine Zukunft haben, erklärte Scheel.

(ddp)

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