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Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Hofmann für Beschäftigungssicherung

Frankfurt/Main (ddp). Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Jörg Hofmann will bereits vor der kommenden Metall-Tarifrunde Regelungen zur Beschäftigungssicherung durchsetzen: «Wir müssen jetzt Lösungen suchen, um Entlassungen zu verhindern», sagte Hofmann der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe). «Wir können das Thema nicht vor uns herschieben und warten, bis die Tarifrunde beginnt.» Mit einem bundesweiten Tarifergebnis für die Metall- und Elektroindustrie sei frühestens im Mai zu rechnen. «Das ist zu spät, um die Weichen für Beschäftigungssicherung im Jahr 2010 und darüber hinaus zu stellen», betonte der IG-Metall-Bezirksleiter. Diesen Artikel weiter lesen

Hofmann forderte die Bundesregierung auf, die Regelungen zur Kurzarbeit zu verlängern, damit Unternehmen weiterhin bis zu 24 Monate Kurzarbeit nutzen können. Allein in Baden-Württemberg habe die IG Metall in 250 Betrieben mit 300 000 Beschäftigten Jobgarantien vereinbart, die nur funktionierten, wenn Kurzarbeit weiter möglich sei. Viele dieser Abkommen liefen über mehrere Jahre, manche bis 2015. Vorstellbar sei zudem, den Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung auszubauen, damit einzelne Betriebe die Wochenarbeitszeit stärker als bisher senken könnten. Dies kommt etwa für Unternehmen in Frage, die Kurzarbeit nicht nutzen können.

(ddp)

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