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Ermittler rekonstruierten Unfall in der Werratal-Kaserne

Bad Salzungen/Suhl (ddp-lth). Einen Tag nach dem schweren Unfall auf dem Gelände einer Bundeswehrkaserne in Bad Salzungen (Wartburgkreis) hat die Polizei am Dienstagmorgen den Vorfall rekonstruiert. Die Ermittler hätten im Morgengrauen die Licht- und Sichtverhältnisse zum Zeitpunkt des Unfalls in der Werratal-Kaserne untersucht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Suhl. Ein 26-jähriger Bundeswehrangehöriger war am Montagmorgen in der Dämmerung aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Privat-Pkw in eine Kolonne angetretener Soldaten gefahren und hatte dabei 13 Soldaten verletzt, sieben davon schwer. Diesen Artikel weiter lesen

Der Fahrer soll die Kolonne übersehen haben. Gegen den Unfallfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Am Dienstag sollten das Unfallauto von einem Gutachter untersucht und die unverletzten Soldaten der betroffenen Kolonne als Zeugen gehört werden, sagte der Polizeisprecher. Der Unfallfahrer - ein Stabsunteroffizier, der bereits in Afghanistan im Einsatz war - könne noch immer nicht vernommen werden. Er war bei dem Unfall unverletzt geblieben, hatte jedoch einen Schock erlitten. Er stand nach Polizeiangaben weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss.

(ddp)

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