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Clauß gegen festen Arbeitgeberbeitrag bei Krankenversicherung

Berlin (ddp). Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU) hat sich gegen den Plan der schwarz-gelben Koalition in Berlin ausgesprochen, den Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung einzufrieren. «Ich halte es für einen unglücklichen Zeitpunkt, die paritätische Finanzierung der Gesundheit in Zeiten einer Wirtschaftskrise anzugehen», sagte Clauß derTageszeitung «Die Welt» (Dienstagausgabe). Sie stelle sich die Frage, «was die Unternehmer davon haben, wenn Versicherte wegen der von ihnen einseitig zu tragenden Beitragsbelastung weniger Netto für den Konsum zur Verfügung haben». Diesen Artikel weiter lesen

Die Baden-Württembergische Sozialministerin Monika Stolz (CDU) dagegen sagte: «Ich begrüße, dass die Lohnnebenkosten nicht weiter steigen sollen.» Sie betonte, der Krankenversicherungsschutz solle auch für die Versicherten finanzierbar bleiben.

Union und FDP hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, bei der nächsten Gesundheitsreform den Arbeitgeberbeitrag festzuschreiben. Derzeit liegt er bei 7,0 Prozent vom Bruttolohn. Arbeitnehmer zahlen 7,9 Prozent.

(ddp)

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