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Söder hält Gesundheitspläne der FDP für nicht finanzierbar

München (ddp). Die CSU hält an ihrer Kritik an dem von der FDP gewünschten Systemwechsel im Gesundheitswesen fest. «Wenn man eine Kopfpauschale mit einem sozialen Ausgleich will, dann kostet das zwischen 20 und 40 Milliarden Euro und wer will im Moment diese Summen irgendwo herbekommen», sagte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. Die Idee des Koalitionspartners in der Bundesregierung sei nicht finanzierbar. Diesen Artikel weiter lesen

Söder könnte sich vorstellen, den Gesundheitsfonds zu verändern oder gar abzuschaffen. Die Beiträge müssten weiter prozentual auf das Einkommen berechnet werden und das Prinzip der Solidarität erhalten bleiben.

Um die Beitragssätze auch über das nächste Jahr hinweg stabil halten zu können, sprach sich Söder für Einsparungen bei der Bürokratie aus. «Wir haben alleine in der gesetzlichen Krankenversicherung 20 Milliarden Euro nur Bürokratiekosten, wir geben für die Entwicklung der Gesundheitskarte rund eine Milliarde aus», sagte er.

(ddp)

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