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Studie: Ostdeutsche wollen bei Weihnachtsgeschenken sparen

Stuttgart (ddp). Die Ostdeutschen wollen offenbar in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Wie eine am Dienstag in Stuttgart vorgestellte Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young ergab, planen die Konsumenten in Ostdeutschland, durchschnittlich 213 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Im vergangenen Jahr seien es noch 237 Euro gewesen. Diesen Artikel weiter lesen

Allerdings zeigten sich erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West, da die Menschen in Westdeutschland trotz Wirtschaftskrise 2009 ihr Budget für Weihnachtsgeschenke sogar auf durchschnittlich 229 Euro aufstocken wollten. Im Vorjahr hätten sie noch rund 217 Euro ausgegeben. Insgesamt habe die Umfrage unter 2000 Verbrauchern ein durchschnittliches Budget von 226 Euro für Weihnachtsgeschenke ermittelt. Das seien 5 Euro mehr als im Vorjahr.

Im vergangenen Jahr seien die Budgets für Weihnachtsgeschenke im Vergleich zu 2007 noch um 10 Prozent von 246 auf 221 Euro gefallen. Dass es in diesem Jahr nicht zu einer weiteren Reduzierung gekommen sei, führte Ernst & Young darauf zurück, dass der befürchtete drastische Anstieg der Arbeitslosigkeit bisher ausgeblieben und die Wirtschaft weniger stark geschrumpft sei als erwartet.

Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke seien wie in den vergangenen Jahren Bücher. Rund 57 Prozent der Befragten hätten angegeben, Literatur verschenken zu wollen. Gerne verschenkt würden auch Geld und Gutscheine mit rund 57 Prozent sowie Kleidung und CDs beziehungsweise DVDs mit 49 und 45 Prozent.

Den Umfrageergebnissen zufolge werden vor allem Fachgeschäfte vom Weihnachtsgeschäft profitieren. 48 Prozent ihres Budgets wollten die befragten Verbraucher dort ausgeben, 26 Prozent in Kaufhäusern und 14 Prozent bei Online-Händlern.

(ddp)

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