Frankfurt/Main (ddp). Der Aufwärtstrend in der chemischen Industrie in Deutschland hat im dritten Quartal nach Einschätzung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) an Substanz gewonnen. Dennoch bekräftigte der Verband am Dienstag in seinem Quartalsbericht die Jahresprognose, wonach die Chemieproduktion in diesem Jahr um rund zehn Prozent und der Umsatz um rund zwölf Prozent niedriger liegen dürften als im Vorjahr. Diesen Artikel weiter lesen
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Im dritten Quartal ist die Chemieproduktion dem Verband zufolge jedoch kräftig gestiegen, da sich die Nachfrage nach Chemikalien im In- und Ausland belebte. Die Produktion nahm gegenüber dem Vorquartal um 4,0 Prozent zu, lag damit aber immer noch um 11,5 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der Branchenumsatz wuchs auf Quartalssicht um 5,5 Prozent auf 35 Milliarden Euro, wobei der Inlandsumsatz um 6,0 Prozent und der Auslandsumsatz um 4,0 Prozent zunahmen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging der Umsatz insgesamt um 15,0 Prozent zurück.
Der in der ersten Jahreshälfte zu beobachtende Preisverfall bei chemischen Produkten hat sich im dritten Quartal laut VCI nicht fortgesetzt. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Chemikalienpreise um 0,1 Prozent, waren damit aber noch um 4,3 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Die Zahl der Mitarbeiter in der chemischen Industrie ging im dritten Quartal auf Jahressicht um rund 2,0 Prozent beziehungsweise 8100 Personen auf 432 900 Beschäftigte zurück.
(ddp)




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