Bonn (ddp-nrw). Der Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Uni-Klinikums Bonn, Martin Exner, erwartet eine «zweite Welle» an Infektionen der sogenannten Schweinegrippe. Aufgrund der kalten Jahreszeit und der Tatsache, dass sich viele Bürger bislang nicht gegen die Neue Grippe hätten impfen lassen, sei mit einer steigenden Zahl an Erkrankungen zu rechnen, sagte Exner am Montag in Bonn. In dem Klinikum war am Freitag erstmals ein Mensch an Schweinegrippe gestorben, der keine der bekannten Vorerkrankungen aufwies. Diesen Artikel weiter lesen
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Bei der Toten handelt es sich um 48 Jahre alte Frau. Derzeit sei noch unklar, ob die Frau möglicherweise auch eine bakterielle Erkrankung hatte, betonte Exner. Ob die Tote obduziert wird, hänge vom Einverständnis der Angehörigen ab, hieß es.
Die Frau war aus einem auswärtigen Krankenhaus zur intensivmedizinischen Weiterbehandlung in das Universitätsklinikum Bonn verlegt worden. Dort musste sie an der künstlichen Lunge (ECMO) angeschlossen werden, die derzeit nur in speziellen Zentren in Nordrhein-Westfalen verfügbar ist. Dennoch konnte der Zustand der Frau nicht stabilisiert werden.
Nach Angaben von Exner sei bei der anstehenden «zweiten Welle» der Schweinegrippe-Erkrankungen auch mit weiteren schweren Fällen zu rechnen. Bislang sei der Krankheitsverlauf in den meisten Fällen «milde» verlaufen.
(ddp)




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