Berlin (ddp-bln). Der Negativtrend für die SPD in Berlin setzt sich auch nach dem desaströsen Abschneiden der Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl Ende September fort. Wäre am Sonntag Abgeordnetenhauswahl, käme die SPD in Berlin nur noch auf 20 Prozent der Stimmen und läge damit vier Prozent hinter der CDU - gleichauf mit den Grünen, die ebenfalls auf 20 Prozent kommen würden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der «Berliner Zeitung» (Montagausgabe). Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Trotz seines stärkeren Engagements auf Bundesebene stürzt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) laut Forsa auch in der Beliebtheitsskala der Berliner Landespolitiker vom Spitzenplatz auf Rang drei ab. Vor Wowereit (0,6 Prozent) rangiert dieses Mal nach Innensenator Ehrhart Körting (SPD) mit 0,8 Prozent erstmals auch ein Senator der Linken: Wirtschaftssenator Harald Wolf (0,7 Prozent). Für das schlechte Bundestags- und Europawahlergebnis machen 57 Prozent der Befragten vor allem die Bundes-SPD verantwortlich, 13 Prozent die Berliner Landes-SPD.
Immerhin 23 Prozent sehen der Umfrage zufolge «beide gleichermaßen» in der Verantwortung. Diejenigen, die Fehler bei der Landes-SPD sehen, nennen vor allem die «fehlende Bürgernähe» (24 Prozent), die fehlende «klare Linie» (18 Prozent), die Koalition mit der Linken (15 Prozent) und den «Regierungsstil Wowereits» (14 Prozent) als Manko. Erstaunlich angesichts der jüngsten Hartz-IV-Debatte sei, dass lediglich zehn Prozent der SPD «fehlendes soziales Profil» vorwerfen. Die Bildungspolitik werde kaum moniert.
(ddp)




Berlin (dpa) - Nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist die Finanzkrise mit ihren globalen Auswirkungen noch keinesfalls überstanden.
Flusspferde töten Krokodil