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Ostdeutsches Baugewerbe erwartet Auftragsrückgänge

Halle (ddp-nrd). Die ostdeutsche Bauwirtschaft bewertet die Geschäftsaussichten für das kommende Frühjahr skeptisch. Wie das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Montag mitteilte, schätzen die Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage seit dem Frühjahr zwar durchaus stabil ein. Die Aussichten bis Frühjahr 2010 trübten die Stimmung jedoch stark ein. Grund seien ein zu erwartender saisonbedingter Auftragsrückgang und geringere Investitionsspielräume der Kommunen. Diesen Artikel weiter lesen

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Zwischen den Sparten gibt es nach Angaben des IWH jedoch Unterschiede. Im Hochbau bleibe das im Oktober erreichte Niveau dank kräftiger Investitionsimpulse der öffentlichen Hand nur leicht unter dem der vergangenen zwei Jahre, im Ausbau liege es sogar leicht darüber. Vor allem im Hochbau überwiegen jedoch die negativen Erwartungen und sinken auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Im Ausbau bleiben die Aussichten trotz Eintrübung überwiegend positiv, da Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen weiterhin auf der Tagesordnung stünden.

Tiefbauunternehmen profitieren hingegen laut IWH derzeit von einer verbesserten Geschäftslage, da die Ordertätigkeit insbesondere wegen der in Auftrag gegebenen Maßnahmen aus den Konjunkturpaketen zugelegt habe. Jedoch sei aufgrund rezessionsbedingter Steuerausfälle mit geringeren Investitionen der öffentlichen Hand und mit entsprechend schlechteren Aussichten bis 2010 zu rechnen.

Für die Erhebung befragt das IWH nach eigenen Angaben regelmäßig 300 Unternehmen.

(ddp)

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