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Comeback nach zweieinhalb Jahren

München (ddp). Zu Beginn der vierten Staffel von «Stromberg» am Dienstag kommt es für Bernd Stromberg alias Christoph Maria Herbst faustdick: Nicht nur, dass sein Versuch, bei der Capitol Versicherung zum Gesamtleiter der Abteilung Schadensregulierung aufzusteigen, grandios fehlschlägt, weil er den mit einem Vorstandsmitglied verwandten Kantinenchef wiederholt beleidigt. Stromberg wird auch noch - eben wegen dieser Schmähungen - aufs Land nach Finsdorf versetzt. Diesen Artikel weiter lesen

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«Ich pass da hin wie´n Hummerschwanz am Bockwurststand», beschreibt Stromberg seine Empfindungen ob der neuen Aufgabe. Er fragt sich, wie er dem Unternehmen in der Dorf-Filiale «in Inzesthausen», wie er seinen Arbeitsort nennt, mehr Abschlüsse einbringen soll, wenn «Mutter, Tante und Lieblingskuh dieselbe Person sind». Erschwerend kommt hinzu, dass seine beiden Mitarbeiter in der Finsdorfer Niederlassung, Achim (Kai Malina) und Magdalena (Ramona Kunze-Libnow), reichlich unmotiviert sind.

«Stromberg»-Fans hatten zweieinhalb Jahre auf eine Fortsetzung der ProSieben-Serie warten müssen. Herbst selbst hat die Figur nach eigenen Angaben wie «einen guten Freund« vermisst - «allerdings einen, der einem noch was schuldet oder einem vor Jahren mal die Freundin ausgespannt hat». Es könne aber noch so viel Zeit vergehen, «so richtig kommt man nicht mehr von ihm los», sagte der 43-Jährige.

Mit einer Fortsetzung rechnet Herbst, wie er jüngst in einem «Spiegel»-Interview erklärte, dennoch nicht. «Stoff für eine fünfte Staffel würde mir nicht mehr einfallen, aber zum Glück bin ich nicht der Autor», sagte er und fügte hinzu: «Ich glaube, man könnte den Stoff von ´Stromberg´ nach dieser Staffel am besten im Kino weitertreiben.»

Die Folgen der dritten Staffel hatten laut Sender durchschnittlich 1,12 Millionen Zuschauer gesehen. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Markanteil bei 13 Prozent. Die Serie war 2006 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet worden.

(ddp)

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