Dortmund (ddp-nrw). Das Ansehen der Jäger in NRW ist nach Ansicht des Landesjagdverbandes in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit seien Vorurteile in der Bevölkerung abgebaut worden, sagte Verbandsreferent Gregor Klar anlässlich des Hubertustages am 3. November der Nachrichtenagentur ddp in Dortmund. In NRW haben derzeit rund 83 000 Menschen einen Jagdschein. Diesen Artikel weiter lesen
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Die Zahl der Frauen unter den ehrenamtlichen und hauptberuflichen Jägern in NRW steigt nach Angaben von Klar. «Insgesamt sind zwar nur acht Prozent Frauen unter allen Jagdscheininhabern, aber in unseren Jungjägerkursen machen die Frauen inzwischen teilweise fast die Hälfte der Teilnehmer aus», weiß Klar.
Der Verband werbe weiter aktiv um Nachwuchs. «Ein großes Problem ist, dass sich die Jugendlichen immer weiter von der Natur entfernen», weiß Klar. Das Jägertum sei oftmals eine Tradition, die vor allem in Familien auf dem Land weitergegeben werde. Daher sei es schwerer, Nachwuchs in der Stadt zu gewinnen
Zudem übten viele Jäger ihre Tätigkeit ehrenamtlich und zusätzlich zum Beruf aus. «Es wird immer schwieriger junge Leute für ein Ehrenamt zu gewinnen», sagte Klar. In der Hauptsaison im Herbst müsse ein Jäger schließlich schon mal zwei- bis dreimal pro Woche für jeweils mehrere Stunden in der Woche in den Wald gehen.
Bei seinen Veranstaltungen für den Nachwuchs betont der Landesjagdverband vor allem die Rolle des Jägers für das ökologische Gleichgewicht. «Es geht beim Jagen nicht nur um das Totschießen», betonte Klar. Vielmehr arbeiteten die Jäger im Einklang mit der Natur und betrieben nachhaltigen Artenschutz.
Hubertus gilt als Schutzpatron der Jäger. Sein Namenstag wird jährlich am 3. November begangen. In NRW finden nach Angaben des Verbands in allen 52 Kreisjägerschaften bereits am Wochenende oder am Dienstag Hubertusmessen mit anschließendem Beisammensein statt.
(ddp)




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