München (ddp). Von der geplanten Schließung von insgesamt 13 Bundesbank-Filialen sind nach Presseinformationen auch Standorte betroffen, die über gute Geschäftszahlen verfügen. Das Nachrichtenmagazin «Focus» berichtete vorab, so liege etwa die Filiale Bremen nach einem bankinternen Ranking bei der Bargeldeinzahlung auf Platz 23 von insgesamt 48 Standorten, die im thüringischen Meiningen auf Platz 31. Trotzdem sollten beide einer Vorstandsentscheidung zufolge aufgegeben werden. Die Filiale in Augsburg dürfe dagegen bleiben, obwohl sie den Rang 41 belege. Diesen Artikel weiter lesen
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Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) sieht darin eine wirtschaftlich ungerechtfertigte Bevorzugung süddeutscher Standorte. «Das ist die Benachteiligung des Nordens, die schon Tradition hat», sagte Linnert dem Magazin. Bis 2015 will die Bundesbank zwölf Filialen und eine Betriebsstätte ihrer derzeit 48 Standorte schließen.
(ddp)




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