Düsseldorf (ddp.djn). Um eine Insolvenzwelle osteuropäischer Länder infolge der Wirtschaftskrise zu vermeiden, will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Unternehmen helfen. «Nachdem die Banken in Osteuropa weitgehend stabilisiert werden konnten, werden wir uns jetzt verstärkt um die angeschlagenen Unternehmen kümmern», sagte EBRD-Chef Thomas Mirow dem «Handelsblatt» (Montagausgabe). Ziel sei es, die osteuropäischen Unternehmen mit zusätzlichen Krediten zu versorgen. Diesen Artikel weiter lesen
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Zur weiteren Stabilisierung der Region schlägt Mirow zudem einen konkreten Aufnahmeprozess einiger osteuropäischer Staaten in die Euro-Zone vor. «Mit den baltischen Staaten sowie Tschechien, Ungarn und Polen sollte möglichst bald eine klare inhaltliche und zeitliche Planung für den Beitritt zur Währungsgemeinschaft erarbeitet und vereinbart werden», sagte er. Ob der jeweilige Beitritt 2013, 2014 oder 2015 erfolge, sei zweitrangig. Es komme auf die politische und ökonomische Verlässlichkeit des Weges an.
(ddp)




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