Heidelberg (ddp-bwb). Nach eineinhalbjähriger Sanierung steht der Königssaal im Schloss Heidelberg wieder zur Verfügung. Der baden-württembergische Finanzminister Willi Stächele (CDU) sagte am Samstag anlässlich der Wiedereröffnung, mit den Investitionen in Höhe von über fünf Millionen Euro habe das Land einen weiteren Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes geleistet. Das Heidelberger Schloss bezeichnete er als eines der bedeutendsten historischen Kulturdenkmäler im Südwesten. Es zieht jährlich rund eine Million Besucher an. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Königssaal ist ein wichtiger Bestandteil der Führungen durch das berühmte Schloss. Er wird aber auch für Veranstaltungen genutzt. In dem 550 Quadratmeter großen Festsaal können etwa Familienfeiern, Konzerte oder Bankette stattfinden. Bei der Sanierung wurde nicht nur der denkmalgeschützte Baubestand gesichert, sondern auch die Technik modernisiert. Der Königssaal befindet sich im «Bandhaus» des Schlosses im Erdgeschoss. Seinen Namen erhielt er wahrscheinlich aufgrund eines Besuchs von König Maximilian im Jahre 1489.
Am Heidelberger Schloss finden derzeit noch weitere Sanierungsarbeiten statt. Stächele zufolge stellt das Land durchschnittlich pro Jahr 1,5 bis zwei Millionen allein für Erhaltungsmaßnahmen zur Verfügung. Für weitere drei Millionen Euro werde ein Besucherzentrum gebaut. Auch seien Sanierungen am Gläsernen Saalbau und am Glockenturm angelaufen, in die nochmals knapp fünf Millionen Euro investiert würden. Ab Anfang 2010 sollen zudem die Stützmauern im Schlossgarten instand gesetzt werden, um die Gartenanlage für künftige Generationen zu sichern.
(ddp)




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