Berlin (ddp). Der Vorsitzende der Landesgruppe Thüringen der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Manfred Grund, hat Spekulationen zum Wahlverhalten der Landesgruppe als «absurd» zurückgewiesen. «Es ist höchst unseriös, wenn unter Berufungen auf den journalistischen Quellenschutz mit objektiv nicht belastbaren Behauptungen über das Wahlverhalten einzelner Abgeordneter bei der Wahl der Bundeskanzlerin spekuliert wird», sagte Grund am Freitag in Berlin. Er könne nach Rücksprache mit seinen Kollegen erklären, dass alle CDU-Abgeordneten aus Thüringen Angela Merkel zur Bundeskanzlerin gewählt hätten. Diesen Artikel weiter lesen
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Die «Hannoversche Allgemeine» hatte berichtet, dass einige ostdeutsche CDU-Abgeordnete am Mittwoch nicht für Merkel votiert hatten. Ein Abgeordneter aus Thüringen, der namentlich nicht genannt werden wollte, beklagte im Gespräch mit der Zeitung die mangelnde Vertretung von Ostdeutschen in der neuen Bundesregierung.
Merkel hatte im ersten Wahlgang 52,8 Prozent der abgegebenen Stimmen gezielt. Für sie votierten 323 der insgesamt 622 Parlamentarier, nötig waren 312 Stimmen. Die Koalition aus Union und FDP zählt 332 Abgeordnete.
(ddp)




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