Würzburg (ddp-bay). Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt wegen Anlagebetruges in dreistelliger Millionenhöhe gegen einen 50-Jährigen aus Aschaffenburg. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, liegen mehrere Anzeigen wegen Betruges und Untreue vor und der Verdächtige befinde sich inzwischen in Untersuchungshaft. Der für die Verwaltung des Anlagefonds (Hedge-Fonds) «K 1 Global Sub Trust» Verantwortliche soll sich demnach nicht an mit einer englischen und einer französischen Bank vereinbarte Anlagerichtlinien gehalten und Gelder in mehrstelliger Millionenhöhe veruntreut haben. Diesen Artikel weiter lesen
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Berichte des «Handelsblattes» und der «Financial Times Deutschland» (Mittwochsausgabe), wonach es sich bei den Banken um Barclays, JPMorgan Chase und BNP Paribas handeln soll, bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht. Sie gab lediglich bekannt, dass am Mittwoch unter anderem die Privatwohnung des Verdächtigen durchsucht wurde und er aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Würzburg festgenommen wurde.
Laut den Zeitungsberichten soll der 50 Jahre alte studierte Psychologe und Sozialpädagoge verantwortlich sein für Verluste in Höhe von 400 Millionen US-Dollar. Er soll demnach das Vermögen des Fonds größer dargestellt haben als es tatsächlich war, um Kredite von Banken zu bekommen. Auch dazu gab die Staatsanwaltschaft aber keinen Kommentar ab.
(ddp)




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