Brüssel (ddp). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die EU-Staats- und Regierungschefs aufgerufen, auf dem Brüsseler Gipfel eine Einigung in Klimafragen zu finden. Die bisherigen Ergebnisse in Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz von Kopenhagen im Dezember seien «noch nicht gut», sagte Merkel am Donnerstag vor Beginn des EU-Gipfels in der belgischen Hauptstadt und betonte: «Ich möchte, dass Kopenhagen ein Erfolg wird.» Diesen Artikel weiter lesen
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Im Dezember soll auf dem Weltklimagipfel eine Nachfolgevereinbarung für das Ende 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll gefunden werden. Einer der Streitpunkte ist dabei die Klimafinanzierung. Zudem geht es um eine verbindliche Vereinbarung auf das sogenannte Zwei-Grad-Ziel. Dieses sieht eine Begrenzung der Erderwärmung in diesem Jahrhundert um zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit vor. Hier sollte nach den Worten von Merkel der EU-Gipfel ein «einhelliges und klares Signal» setzen.
Zum zweiten Gipfelthema, dem Lissabon-Vertrag und die damit verbundenen Personalentscheidungen auf europäischer Ebene, wollte Merkel nichts Konkretes sagen. Zunächst müsse der EU-Reformvertrag von allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union unterzeichnet werden, sagte Merkel mit Blick auf die noch ausstehende Entscheidung Tschechiens. «Erst dann bin ich bereit, über Personal zu sprechen.»
(ddp)




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