Hamburg (ddp-nrd). Die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie leidet weiterhin unter der Wirtschaftskrise. Laut diesjähriger Herbstumfrage melden lediglich 16 Prozent der befragten Unternehmen eine gute Geschäftslage, wie ein Sprecher des Arbeitgeberverbands Nordmetall am Donnerstag sagte. Auch für die nächsten Monate rechne die Mehrheit nicht mit einer Besserung. Diesen Artikel weiter lesen
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So gingen 63 Prozent der Unternehmen von einer Stagnation auf dem gegenwärtigen Niveau aus, hieß es. Mit einer Verschlechterung ihrer Lage rechneten sogar 25 Prozent. Bei 62 Prozent der Unternehmen wurde der Auftragsbestand als zu gering angegeben. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe liegt damit bei 79 Prozent. Nur im Frühjahr war die Auslastung mit 77 Prozent noch niedriger. Besonders schlecht wird die Geschäftslage von Firmen aus den Branchen Fahrzeugbau und Gießereien beurteilt. Hier beschreiben 60 bis 75 Prozent die Lage als schlecht.
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage hält die Mehrheit der Unternehmen den Angaben zufolge an ihrer Stammbelegschaft fest. Aufgrund der dadurch entstehenden Kosten werde die Metall- und Elektroindustrie laut Nordmetall-Präsident Ingo Kramer in diesem Jahr erstmals in der Nachkriegszeit Verluste schreiben. Die Folge seien mehr Insolvenzen, schlechte Bilanzen und damit auch schlechtere Ratings bei den Banken.
(ddp)




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