Chemnitz (ddp). In der Vorweihnachtszeit dreht sich in Chemnitz alles um die erzgebirgische Handwerkskunst. Das erkennt man schon an der überdimensionalen Weihnachtspyramide, dem fünf Meter hohen Schwibbogen und dem ebenfalls imposanten Nussknacker, die auf dem Weihnachtsmarkt am Rathaus das typische Kunsthandwerk der Region repräsentieren. Diesen Artikel weiter lesen
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Vom 27. November bis zum 23. Dezember kann man an den rund 200 Holzhütten zu Füßen der Riesenfiguren weihnachtliche Leckereien, Baumschmuck und vor allem traditionelle erzgebirgische Volkskunst entdecken. Neben dem traditionellen Weihnachtsmarkt findet ein Mittelaltermarkt statt, auf dem historisch gekleidete Handwerker alte Handwerkstechniken vorführen. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 27. November um 16 Uhr mit der Einrufung durch den Chemnitzer Türmer und dem Anschnitt des großen Weihnachtsstollens. Bis zum 23. Dezember ist er täglich von 10 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr und am Eröffnungsfreitag bis 22 Uhr geöffnet.
Rund 600 Berg- und Hüttenleute sowie 300 Bergmusiker in feierlichem Habit kann man am 28. November bei einer großen Bergparade durch die Chemnitzer Innenstadt bestaunen. Ab 14 Uhr präsentieren sie bei ihrer Prozession bergmännisches Brauchtum. Bei den «Tagen der erzgebirgischen Folklore» am 28. und 29. November zeigen außerdem rund 40 Kunsthandwerker in der Stadthalle Chemnitz ihr Können.
Wer einmal eine ganze Stadt als Adventskalender erleben möchte, kann in der Vorweihnachtszeit in Chemnitz am Stadtrundgang «24 Fenster, Tore und Portale» teilnehmen. Er findet am 11., 16., 19. und 22. Dezember jeweils um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Tourist-Information, um Voranmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen: Die Tourist-Information Chemnitz bietet für die Vorweihnachtszeit Pauschalarrangements ab 149 Euro pro Person an. Kontakt: Tourist-Information Chemnitz, Markt 1, 09111 Chemnitz, Tel.: 0371/69068-0, E-Mail: info@chemnitz-tourismus.de, Internet: weihnachten-chemnitz.de und chemnitz-tourismus.de.
(ddp)




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