Hannover/Berlin (ddp-nrd). Der rechtsextreme Anwalt und NPD-Politiker Jürgen Rieger ist einem Bericht der Hannoverschen «Neuen Presse» zufolge schwer erkrankt. Er liege nach einem Schlaganfall in einer Berliner Klinik, schreibt das Blatt am Mittwoch. Die Zeitung zitiert einen NPD-Sprecher mit dem Satz, Rieger befinde sich «in einer kritischen Phase». Der einflussreiche Hamburger ist Vizechef der rechtsextremen NPD. Diesen Artikel weiter lesen
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Rieger sei auf einer NPD-Vorstandssitzung in Berlin am Samstag zusammengebrochen, berichtet die «Neue Presse». Die NPD Dortmund habe danach bereits den Tod Riegers gemeldet. In Norddeutschland hatte er mehrmals versucht, ein rechtes Schulungszentrum aufzubauen, zuletzt im Landkreis Celle in einem leerstehenden Hotel in Faßberg.
Rieger ist im Norden für seine Immobiliengeschäfte berüchtigt. Zuletzt hat er durch ein geplantes «Kraft durch Freude»- Museum in Wolfsburg von sich Reden gemacht. Rieger hat dort ein früheres Möbelhaus gemietet, in dem er das rechtsextreme Museum aufbauen will. In Wolfsburg wie auch in Faßberg hatten zahlreiche Anwohner gegen die Projekte Riegers demonstriert.
Der Anwalt Rieger selbst wurde mehrfach rechtskräftig verurteilt, unter anderem wegen Körperverletzung, Volksverhetzung und Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen.
(ddp)




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