Frankfurt (Oder) (ddp-lbg). Die Polizei hat unter strengen Auflagen einen Neonazi-Aufmarsch in Halbe am 14. November genehmigt. Am Vortag des Volkstrauertages dürfen sich die bis zu 400 erwarteten Rechtsextremisten nur auf dem Bahnhofsvorplatz versammeln, wie das Polizeipräsidium Frankfurt (Oder) am Dienstag mitteilte. Die Veranstaltung dürfe sich nicht weiter als bis zu den Einmündungen der Löptener Straße ausdehnen. Diesen Artikel weiter lesen
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Ursprünglich hatten die Neonazis einen Marsch von der Lindenstraße über die Ernst-Teichmann-Straße bis zum Kriegerehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges geplant.
Zu zwei Gegenveranstaltungen werden Polizeiangaben zufolge am selben Tag rund 2000 Teilnehmer erwartet. Unter dem Motto «Vielfalt tut gut im Schenkenländchen» wollen Nazi-Gegner in der Lindenstraße sowie in Teilen der Kirchstraße und der Baruther Straße demonstrieren. Zur Teilnahme an der Veranstaltung haben bereits mehrere Landtagsfraktionen aufgerufen.
Der Friedhof von Halbe ist die größte Kriegsgräberstätte Deutschlands. Mehr als 23 000 Kriegstote haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. In früheren Jahren waren jeweils am Vortag des Volkstrauertages Hunderte Neonazis zum «Heldengedenken» nach Halbe gekommen.
(ddp)




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