Cottbus (ddp-lbg). Nach der Schändung des sowjetischen Soldatenfriedhofs in Cottbus gibt es von den Tätern noch keine verwertbaren Spuren. Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiteten fieberhaft an der Aufklärung des Verbrechens, sagte am Dienstag ein Cottbuser Polizeisprecher. Nachdem die Stadt eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt habe, seien zwar zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Diese hätten jedoch noch nicht zur Ergreifung der Täter geführt. Diesen Artikel weiter lesen
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Der sowjetische Ehrenfriedhof in der Dresdener Straße in Cottbus war in der vergangenen Woche durch unbekannte Täter schwer verwüstet worden. Sie stürzten rund 30 Grabsteine um und beschmierten sie mit Hakenkreuzen. Auch das Ehrenmal inmitten der Grabstellen wurde geschändet.
Inzwischen sind die umgestürzten Grabsteine nach Angaben eines Rathaussprechers wieder aufgestellt worden. Auch die Graffiti-Schmierereien wurden beseitigt und Nachpflanzungen vorgenommen.
Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) hat sich inzwischen im Namen der Cottbuser Einwohner bei den Angehörigen der beigesetzten Soldaten entschuldigt. Das Stadtoberhaupt hofft, dass die Täter schnell ergriffen und bestraft werden. Die menschenverachtende Friedhofsschändung habe der Stadt großen Schaden zugefügt und sei ein Anschlag auf die Gefühle aller anständigen Menschen, sagte Szymanski.
(ddp)




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