Hamburg (ddp). Die Staats- und Regierungschefs nehmen die Europäische Zentralbank (EZB) und andere EU-Notenbanken bei der Konjunkturstützung in die Pflicht. «Die einsetzende Erholung bedarf genauer Beobachtung und die Unterstützung durch Regierungen und Zentralbanken sollte nicht zurückgefahren werden, ehe die Erholung völlig sichergestellt ist», heißt es im Entwurf der Erklärung für den EU-Gipfel Ende dieser Woche in Brüssel, wie die «Financial Times Deutschland» (Montagausgabe) berichtet. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Appell dürfte bei Notenbanken auf Vorbehalte stoßen. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wehrt sich dagegen, dass die Zentralbank Verpflichtungen eingeht, die ihre Unabhängigkeit einschränken. Anfang Oktober hatte Trichet bei einem Treffen mit den EU-Finanzministern jede «Ex-Ante-Koordinierung» der EZB mit den Regierungen ausgeschlossen.
Wirtschaftskommissar Joaquín Almunia und Eurofinanzministerchef Jean-Claude Juncker plädieren dem Bericht zufolge für Absprachen, um beim Ausstieg der Regierungen aus der Schuldenpolitik und beim Exit der Notenbank aus der Niedrigzinspolitik und den Krisenhilfen wie dem Ankauf von Wertpapieren keine Marktverwerfungen zu provozieren.
(ddp)




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