Stuttgart (ddp). Die Gremien der Südwest-CDU beraten am Montag (26. Oktober) über die Nachfolge für den zum EU-Kommissar berufenen Ministerpräsidenten Günther Oettinger (CDU). Präsidium und Landesvorstand der Partei diskutieren die Personalie am Vormittag. Im Laufe der Woche soll sich die Fraktion dann mit der Angelegenheit beschäftigen. Diesen Artikel weiter lesen
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Als Einziger hat bislang der baden-württembergische CDU-Fraktionschef Stefan Mappus seine Bereitschaft erklärt, das Amt des Regierungschefs zu übernehmen. Innenminister Heribert Rech (CDU), Umweltministerin Tanja Gönner und Unions-Fraktionschef Volker Kauder (alle CDU), die ebenfalls als mögliche Kandidaten gehandelt worden waren, betonten, dass sie für das Amt nicht zur Verfügung stünden. Finanzminister Willi Stächele (CDU) hat sich bislang nicht geäußert. Oettinger hat nach eigenen Angaben darum gebeten, dass Bewerber bis spätestens Montag ihre Kandidatur erklären.
Oettinger selbst will sich aus der Debatte «heraushalten» und wollte sich am Sonntag nicht einmal zu Mappus äußern. Auch zu einer Mitgliederbefragung, wie sie die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert, wollte der 56-Jährige nichts sagen. Oettinger ließ auch die Frage unbeantwortet, ob er sein Amt als Landesvorsitzender zur Verfügung stellt. Indirekt hatte er dies zuvor aber angedeutet.
(ddp)




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