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Zahl der Zwangsversteigerungen von Wohnhäusern nimmt zu

München (ddp). Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Wohnhäusern und Eigentumswohnungen nimmt in diesem Jahr offenbar wieder zu. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» vom Sonntag rechnen Experten mit einem deutlichen Anstieg von 9000 auf 64 000 zwangsversteigerte Immobilien bis zum Jahresende. In den vergangenen Jahren lag der Schnitt bei 55 000 Objekten im Jahr gelegen. Diesen Artikel weiter lesen

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Das Magazin beruft sich bei seien Angaben auf eine Erhebung des Fachverlags Unika, der über ein großes Zwangsversteigerungsarchiv verfügt. «Die Finanzkrise ist jetzt bei vielen Eigenheimbesitzern angekommen. Wer im Moment keinen Job hat, kommt mit den Ratenzahlungen nicht mehr nach», sagte Unika-Geschäftsführer Peter Küsters dem Blatt.

«Focus» zitiert aus einer Umfrage, wonach 55 Prozent der Befragten anführten, dass sie aufgrund der Finanzkrise bevorzugt in Immobilien investierten. 27 Prozent sind demnach sogar bereit, nach einem bereits ersteigerten Haus ein weiteres zu kaufen. Die Umfrage unter 300 Immobilien-Interessenten und Käufern gilt den Angaben zufolge als qualifizierte Stichprobe.

(ddp)

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