Hamburg (ddp). In einer umstrittenen Dokumentation der ARD ist laut dem Nachrichtenmagazin «Spiegel» mit falschen Fakten argumentiert worden. Betroffen ist der Film «Heilung unerwünscht» über eine angeblich von der Pharmaindustrie verhinderte Paste gegen Neurodermitis und Schuppenflechte, wie das Magazin am Samstag vorab berichtete. Damit erhielten Vorwürfe gegen die ARD, der Sender habe sich mit der Dokumentation für eine PR-Kampagne missbrauchen lassen, neue Nahrung. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos
Dem Magazin zufolge war die Markteinführung des Produkts «Regividerm» bereits länger geplant. Vor der Ausstrahlung sei eine sogenannte Pharmazentralnummer beantragt worden, die am 15. Oktober gewährt worden sei. Auch die Schweizer Firma Mavena habe eingeräumt, die Markteinführung schon im September geplant zu haben. Der Autor der Reportage, Klaus Martens, fühle sich nun ausgenutzt: «Ich ärgere mich wirklich sehr darüber, dass nun alles so wirkt, als sei ich Steigbügelhalter für die Markteinführung», sagte er dem «Spiegel».
Der umstrittenen Dokumentation wurde den Angaben zufolge auch in der ARD-Sendung «Hart aber fair» viel Platz eingeräumt. Moderator Frank Plasberg gestand ein: «Wir hätten den Auftritt von Martens besser einbetten müssen.»
(ddp)




Frankfurt/Main (AFP) - Der langjährige Moderator der ARD-"Tagesthemen", Ulrich Wickert, hat die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF als inhaltlich und sprachlich schlecht kritisiert.
Flusspferde töten Krokodil