Landau (ddp). Der Bundesverband Windenergie befürchtet, dass mit der von Union und FDP vereinbarten Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken der Ausbau alternativer Energien massiven Schaden nimmt. Mit zusätzlichem Strom aus Atomkraftwerken würden die Netze und Strommärkte verstopft und damit der Vorrang der Erneuerbaren Energien wieder in Frage gestellt, sagte Verbandspräsident Hermann Albers der «Rheinpfalz am Sonntag». Die Branche beschäftige inzwischen über 280 000 Menschen, davon rund 100 000 in der Windindustrie. Mit ihrem Entschluss riskiere die Koalition, dass der Jobmotor Erneuerbare Energien ins Stottern gerate und damit der Anstieg der Beschäftigtenzahl auf rund 500 000 verfehlt werde. Diesen Artikel weiter lesen
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Der Verbandschef wies die vorgesehenen Beteiligung seiner Branche an den Gewinnen aus der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke zurück. Damit werde der Konflikt zwischen Atom- und Erneuerbarer Energie nicht gelöst, sondern vielmehr der dringend notwendige Umbau des deutschen Kraftwerkparks verhindert. Ziel müsse eine dezentrale, erneuerbare und vor allem das Klima schützende Energieerzeugung bleiben. Stattdessen zementiere Schwarz-Gelb die bestehenden Monopole der Energiewirtschaft.
(ddp)




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